Wenn Tame Impala und The Brian Jonestown Massacre ein Baby gemacht hätten, wäre sein/ihr erstes Wort: SEND MEDICINE.
Im psychodelischen Dreampop verankert, reiten die Surfrocker aus Los Angeles die Welle der guten Laune und versprühen mit ihrem hippiesquem Sound Frohmut und Erheiterung. Die sympathische Gradwanderung zwischen treibenden Beats, Retro-Basslines und sphärischem Gesang lassen die alten Pilze in Opas Gewächshaus wieder ordentlich gen Himmel treiben - und zwar ab dem ersten Ton eines jeden Songs. Fast wie in Woodstock.

Bei jedem ihrer Auftritte, beanspruchen die mittlerweile fünf (genialen) Musiker die gesamte Aufmerksamkeit des Hörers, weil so gut wie jedes Riff so klingt, als wäre es Teil eines Jahrhunderthits. Und doch, wenn man dann so nachdenkt und vergleicht, gab es dieses Riff so noch nicht. Erwachen, Erstaunen! Richtige Attention Bitches sind das.
Eine Band mit derart großen Melodien und derart homogenem Sound, die noch dazu die richtigen Lieder hat, kann nur irgendwann groß aufgehen. Es hat nicht lange gedauert, bis auch SXSW und andere Sender und Festivals auf den SEND MEDICINE-Train aufgesprungen sind. Von diesen adretten Herren werden wir noch viel hören - wortwörtlich.
Gut, dass 2021 einiges geplant ist: Die Band released gleich 2 Alben und kommt nach Europa für einige Livetermine (sofern Covid-bedingt möglich). Wir dürfen gespannt sein - auf keinen Fall verpassen!